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Die Siamkatze

Erste Exemplare der Siamesen wurden bereits Ende des 18ten Jahrhunderts auf Ausstellungen in England vorgestellt. Es gibt viele Gerüchte über ihre Herkunft.
Das äußere Erscheinungsbild der Siam unterscheidet sich in vielen Punkten von dem der Europäisch Kurzhaar. Sie sollte mittelgroß sein, lang, geschmeidig, muskulös, elegant. Der Kopf mit kräftigem Kinn in perfekten, geraden Linien zu einem feinen Keil nach unten zusammenlaufend. Die Ohren im Verhältnis ziemlich groß, am Ohrgrund weit offen und die Keilform des Kopfes nach oben fortsetzend. Im Profil sollte die Nase lang und gerade sein, ohne Stop im Übergang in die flache Stirn. Die Augen weit auseinandergesetzt, schräg zur Nase gestellt, mittelgroß, mandelförmig und bei der Siam klar, strahlend, tiefblau.
Die Hinterbeine höher als die Vorderbeine, Pfoten fest, klein und oval. Der Schwanz sehr lang und dünn. Das Fell sehr kurz und seidig und eng am Körper anliegend ohne Unterwolle.
Die Fellabzeichen sind an Ohren, Kopfmaske, Pfoten und Schwanz deutlich dunkler als der Körper. Der Kontrast variiert je nach Farbe. Am Stärksten ausgeprägt ist er bei einer seal point.
Der Charakter: Ich würde unsere Orientalen als sehr anhänglich, sozial, lautstark, schmusig, verspielt und unglaublich witzig beschreiben.
Sie passen gut in eine aktive Familie und brauchen unbedingt Gesellschaft. Wenn sie länger als fünf Stunden täglich außer Haus sind sollten sie sich unbedingt für zwei Katzen entscheiden, denn auf Dauer können sich sonst Verhaltensstörungen bei ihrem Orientalen entwickeln.

Die OKH

Bei der Orientalisch Kurzhaar gibt es zwei große Unterschiede zur Siam. Zum Einen haben Orientalisch Kurzhaar immer grüne Augen und zum Anderen sind sie am ganzen Körper gleichmäßig gefärbt. Der Körperbau unterscheidet sich nicht von dem eines Siamesen. Beide Rassen werden sowohl untereinander als auch mit Balinesen und Mandarin verpaart.

Balinese und Mandarin

Bei Balinese und Mandarin handelt es sich um die halblanghaarigen Verwandten der Siam und der OKH. Einer Laune der Natur ist ihre Entstehung zu verdanken. So ist die Balinesin eigentlich eine Siam mit einem genetischen Unterschied. Ihre Anlage für die Felllänge ist eben nicht “Kurzhaar” sondern zeigt phänotypisch das halblange und seidige Haarkleid. Gleiches gilt für die Mandarin in Bezug auf eine OKH. Für die Mandarin findet man auch die Bezeichnungen Javanese oder Orientalisch Halblanghaar.

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Die Farben

© Copyright Sandra Wagenländer Die Rechte an Texten und Bildern liegen bei der Autorin; jegliche unauthorisierte Kopie oder Verbreitung von Text- oder Bildelementen, auch auszugsweise, ist untersagt.